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28.06.05
Hinreise (Dienstag): |
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Am Dienstag früh um 4 Uhr war
aufstehen angesagt. Nachdem ein kurzes Frühstück eingeworfen
war ging's auch schon los Richtung Obernau den Habicht am Flugplatz
holen.
Kaum war dies erledigt begaben wir uns auf die 600km nach Travemünde.
Die ganze Fahrt war
Superwetter und keinerlei Staus. Dies war auch der Grund, dass wir schon
um 13.30 Uhr, nach zwei
Pausen in Travemünde ankamen. Wir hatten noch zwei Stunden Zeit bis zum
einchecken. Diese restliche Zeit verbrachten wir in der zierlich schönen
Stadt Travemünde.
Pünktlich um 15.30 begann das einchecken. Wir mussten mal wieder
rückwärts in die "Finnhansa"
Fähre einfahren.
Der Anhänger wurde fest vom Personal verzurrt, was sich später als
nützlich herausstellte. ;-)
Das komplette Gepäck mussten wir mit in die Kabine nehmen, da man
während der Fahrt nicht mehr
ins Parkdeck konnte.
An der Rezeption im 4. Stock bekamen wir die Bordkarten ausgehändigt,
die sowohl als
Kabinenschlüssel, wie auch als Zahlungsmittel an Bord fungierten.
Unsere Kabine befand sich im 5. Stock. Sie war perfekt ausgestattet. Mit
einem schönen Bad, Safe
Kühlschrank, guten Betten, TV, Schreibtisch, Telefon und Sicht nach
draußen.
Im TV konnte man auf einem Kanal immer verfolgen, wo man sich gerade
befand, sowie
Außentemperatur, Wassertemperatur:15°C, Geschwindigkeit 17Knoten = 30
km/h bei 1150 km Strecke.
Da auf dem Schiff die finnische Zeit ausschlaggebend war stellten wir
die Uhren gleich eine Stunde
vor.
Um 19 Uhr stand Abendessen auf dem Plan. In den Preisen ist immer
Vollpension enthalten.
Gegessen wurde immer vom Buffet: Zander, Hähnchenbrust usw... alle
Sorten Salat, Erbsensuppe,
Nachtisch wie Eis, Kuchen, Tiramisu gab's auch immer.
Um 20 Uhr legten wir dann in Travemünde ab.
Nach dem Ablegen genoss ich Whirlpool, der jedoch nicht wirklich warm
war. ;-)
Sonstige Einrichtungen waren Minigolfplatz, Sonnendeck, Sauna,
Kinderschwimmbecken mit
Rutsche! ;-)
Um 23 Uhr begab ich mich aufs oberste Deck (8. Stock) um den
romantischen Sonnenuntergang
anzuschauen.
Danach ging's in die Koje.
Dieser Abend verlief vom Seegang und vom Wetter her sehr ruhig, doch
auch das sollte sich noch
ändern. |
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29.06.05
Immer noch Hinreise (Mittwoch)... |
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Clemens ist
schon gegen 5 Uhr aufgestanden um sich den Sonnenaufgang anzusehen und
sich
sportlich auf dem Trim-Rad zu betätigen.
Ich zog es vor noch ein Weilchen länger zu schlafen, denn Frühstück
gab's schließlich von
8 Uhr bis 9.30 Uhr.
Ich bewegte mich so gegen 9 Uhr zum Frühstücksbuffet, was wieder keine
Wünsche offen ließ.
Danach begab ich mich zum Sonnendeck und verbrachte dort die Zeit bis 12
Uhr. Es herrschte zu
der Zeit schon ein kräftiger kalter Wind vor. Doch mit Jacke konnte man
es aushalten. Der Seegang
nahm schon weiter zu und es schaukelte schon stärker als am Vortag. Der
blaue Himmel
verabschiedete sich auch so langsam.
Um 12.30 Uhr war Mittagessen angesagt. Es gab diverse Fischsorten,
Gulasch, Spaghetti,
Gemüselasagne, Frikadellen, Wild usw...
Um 15 Ur stand Kaffee auf dem Plan und um 18 Uhr gab es schon wieder
Abendessen.
Also Abnehmen kann man auf diesem Schiff und bei dem Angebot jedenfalls
vergessen. ;-)
Beim Abendessen nahm der Seegang nochmals zu, und man hatte schon einen
etwas ausgefallenen
Schritt, was aber nicht am Alkohol gelegen hat!!! ;-)
Da der nächste Morgen um 5 Uhr beendet ist sind wir früher ins Bett. |
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Wellengang (2,4 MB) |
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30.06.05
Ankunft in Helsinki (Donnerstag): |
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Wie schon
gesagt, war der Morgen um 5 Uhr beendet. Nach dem Duschen wurde mal
wieder
reichhaltig gefrühstückt. Die Hafeneinfahrt in Helsinki war schon etwas
spannend. Nach dem
Anlegen dauerte es noch 15 Minuten, bis man zu den Autos konnte. Als die
Befestigungen
gelöst waren konnte auch schon das Entladen beginnen. Vom Hafen aus
telefonierte ich mit
Freunden aus Helsinki. Den Donnerstag verbrachten wir mit diesen.
Zunächst stellten wir
den Anhänger an einem Flugplatz in Helsinki ab. Danach ging's zum
internationalen Flughafen.
Dort befindet sich ein kleineres, aber sehr interessantes
Luftfahrtmuseum. Danach machten wir die
Innenstadt von Helsinki etwas unsicher. ;-) Das Wetter war wieder super.
Gegen Abend begaben wir uns in ein sehr schönes Restaurant in der
Innenstadt von Helsinki.
Das Essen war hervorragend. Allerdings schaut man besser nicht auf die
finnischen Preise! ;-)
Hiernach ging's noch in eine typische finnische Bar, wo der Abend bei
finnischem Bier ausklang.
Übernachtet haben wir bei den sehr gastfreundlichen Finnen in Helsinki. |
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01.07.05
Ankunft Lappeenranta (Freitag): |
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Heute endete
die Nacht um 9 Uhr. Wir holten den Anhänger und begaben uns auf den Weg
ins
230 km entfernte Lappeenranta. Da kein erhöhter Verkehr auf den Straßen
war kamen wir schon
um 12 Uhr Mittags auf dem Flugplatz in Laappeenranta an. Naja, das glich
eher einem Flughafen.
Sehr viele Sicherheitskräfte mit gelben Westen und alles abgeriegelt. Es
dauerte schon eine Weile,
bis wir auf das Gelände konnten. Hier traf man wieder einige bekannte
Gesichter von einem
früheren Treffen in Finnland. Wir wurden auch dort sehr freundlich
begrüßt.
Einige F16 und F18 waren schon vor Ort, der Rest sollte gegen Nachmittag
eintreffen.
Als wir auf dem Flugplatz mit aufbauen begonnen haben, kam man sich
schon etwas verloren vor!
(siehe Bilder)! Bei 2,5 km langer und 50 m breiter Asphaltpiste ist das
auch kein Wunder.
Während des Aufbauens kündigte sich ein Stratotanker KC 135 der US Air
Force aus Middleton
(England) an! Natürlich stand der Flugbetrieb erst mal. Unter höchsten
Sicherheitsvorkehrungen
wurde der Tanker in die Flightline eingeparkt. Im Laufe des Nachmittags
standen einige
Abnahmeflüge auf dem Programm! Das war schon echt beeindruckend und ließ
auf's Wochenende
hoffen. Nachdem wir aufgebaut hatten wurde der Habicht in einen Hangar
für die Nacht gestellt.
Am nächsten morgen sollte mein Abnahmeflug auf dem Programm stehen. Als
die
Abnahmeflüge für diesen Tag beendet waren, wurde man von Kleinbussen
direkt ins Hotel gefahren,
wo wir den Abend ganz gemütlich nach der langen Hinreise ausklingen
ließen. |
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02.07.05 1.
Flugshowtag (Samstag): |
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Pünktlich um
8 Uhr am stand der Shuttlebus zum Flugplatz wieder vor dem Hotel.
Zunächst räumten wir den Habicht aus der Halle und stellten ihn an den
vorgesehen Abstellplatz.
Um 10 Uhr war Briefing für die Piloten. Erst in finnischer Sprache,
danach auf Englisch.
Nachdem alle Unklarheiten beseitigt waren sollte die Flugshow um 13 Uhr
beginnen.
Um 11.30 Uhr machte ich meinen Abnahmeflug bei strahlend blauem Himmel
und 28°C. Die
Rauchpatronen waren daher besonders schön zu sehen. Das sollte sich auch
das komplette
Wochenende nicht ändern. Um 13.20 Uhr war mein Programmpunkt angesetzt.
Als ich auf der Asphaltpiste zum Start stand war alles schon
beeindruckend. Irgendwie war alles überdimensional groß. Geschleppt
wurde ich von einer Chipmunk mit 180 PS. Es dauerte nicht
lange bis ich die Ausklinkhöhe erreicht hatte. Den einfach
unbeschreiblichen Blick über die Seen
und Wälder Finnlands konnte ich leider nicht sehr lange genießen, denn
als die Rauchpatronen zündeten ging's auch schon mit dem Programm los.
Alles verlief reibungslos.
Gelandet bin ich allerdings nicht auf der Asphaltpiste sondern direkt
daneben auf Gras.
Ein tolles Erlebnis vor dieser Kulisse und der wunderschönen finnischen
Landschaft. Unter
anderem gab es Flugvorführungen von einer Pitts S 1 S, Antonov AN 2,
F16, F18 Hornet,
Hawker Hunter, Fouga Magister, Hawk (Solo), Midnight Hawks (4 er
Jetformation), Mustang, AT 6 (2 er Formation Eichhorn) und einer Mirage
2000.
Wobei die Vorführung der F16 mit Rauch an den Flügelenden sehr
beeindruckend war. Die Kraft
einer F18 Hornet war auch unglaublich. Den Abschluss des Programms gegen
17 Uhr machten die
4 Midnight Hawks! Auch diese Vorführung wurde perfekt und sehr
harmonisch vorgeflogen. Diesen
Abend verbrachten wir wieder mit den finnischen Freunden, bei
griechischem Essen und einem
Spaziergang an einem sehr großen See bei Lappeenranta. Einfach jeder
Sonnenuntergang
war traumhaft in Finnland. |
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Start F16 (1 MB)
Start Stratotanker (1,4 MB)
Start F18 (1,4 MB)
Start Mirage (0,5 MB)
Start Magister (1,5 MB)
Landung F16 (1,3 MB) |
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03.07.05 2.
Flugshowtag (Sonntag): |
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Der 2.
Flugshowtag verlief im Großen und Ganzen genauso wie der Erste. Das
Rahmenprogramm
für die Zuschauer war sehr gut organisiert. Unter anderem waren einige
Simulatoren zu benutzen.
Diverse Infostände für die finnische Air Force waren auch vertreten.
Essen und Getränkestände
waren reichlich vorhanden. Das Highlight an diesem Tag sollte der Flug
des Stratotankers sein.
Während des Briefings planten die Piloten des Tankers und einer
niederländischen F16 sogar
die Vorführung einer Luftbetankung. Doch dies wurde leider nicht möglich
gemacht zwecks der
Sicherheit. Somit wurde daraus eine Solovorführung des Tankers. Nach
einem Überflug mit und
einem Überflug ohne Ausfahren des Tankschlauches landete der Tanker
wieder.
An diesem Tag war der Ablauf des Programms wieder gleich. Mein Start war
wieder um 13.20 Uhr.
Erneut verlief alles reibungslos. Wir mussten jedoch bis zum Ende der
Flugshow warten, bis wir
den Anhänger zum Flugzeug bringen konnten, da es unmöglich war diesen
durch die Zuschauer
zu fahren. Nach der Landung der Midnight Hawks, begaben sich die
Zuschauer zu den Ausgängen
und wir konnten mit Abbauen beginnen. Nach einem hervorragenden Essen im
Hotel ging's
rechtzeitig ins Bett, da ja schließlich noch die lange Heimreise auf dem
Programm stand. |
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04.07.05
Heimreise Helsinki (Montag): |
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Am Montag
Morgen um 9 Uhr holten wir den Anhänger vom Flugplatz und fanden uns
kurze
Zeit später auf der Straße Richtung Helsinki wieder. Um 13 Uhr waren wir
am Terminal
angekommen. Da die Fähre erst um 19 Uhr auslief hatten wir noch genügend
Zeit uns die
Hafenregion von Helsinki anzuschauen. Bei diesem Wetter war das einfach
traumhaft.
Um 18 Uhr checkten wir ein und danach folgte wieder das
Rückwärtseinparken des Anhängers
in die Fähre. Auch die Ausfahrt aus dem großen Hafengebiet war spannend.
Der Kapitän musste
die Fähre durch eine enge Öffnung zum Hafenbecken manövrieren. Der
Sonnenuntergang um
23 Uhr (finnische Zeit) war wie vorher schon gesagt wieder traumhaft.
Beim Abendessen
hatten wir Tischnachbarn aus Deutschland, die 4 Wochen Urlaub in
Norwegen und Finnland
machten. Diese freuten sich auch mal wieder auf einen Sonnenuntergang
mit anschließender
Dunkelheit und Sternen. ;-) |
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05.07.05
Immer noch Heimreise (Dienstag): |
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Von 8 Uhr bis
9.30 Uhr stand mal wieder Essen (Frühstück) auf dem Programm. Doch das
hab
ich diesmal ausgelassen und richtig ausgeschlafen. Es war wieder
Hammerwetter. Strahlender
Sonnenschein und nicht einmal der Wind war kalt. Man konnte die Sonne
auf dem Sonnendeck
richtig genießen, was glaub ich auch so ziemlich jeder auf der Fähre
gemacht hat! Das Sonnen
musste (oder konnte ;-) ) man für's Mittagessen unterbrechen. Um 12.15
Uhr war's soweit.
Alles was das Herz bzw. der Magen begehrt. Angefangen vom Salat über
Hähnchen und Fisch,
bis hin zu Tiramisu, konnte jeder Wunsch erfüllt werden. Danach ging's
entweder wieder auf's Sonnendeck, oder in die Kabine. Man traf sich
wieder, wie kann es auch anders sein, zum Kaffee
und Kuchen um 15 Uhr. Um 18 Uhr gab es schließlich Abendessen, aber dazu
erzähl ich jetzt
nichts mehr. Man könnte ja den Eindruck bekommen, dass wir auf der Fähre
nur zum Essen
waren!? :-) Nur so viel: Ich habe zum ersten Mal Kaviar versucht und
beschlossen, dass ich
so etwas in Zukunft auch nicht mehr zum Überleben essen werde. ;-)
Zunächst dachten alle man könnte wieder einen wunderschönen
Sonnenuntergang sehen, doch
daraus wurde leider nichts. Als wäre es Schicksal, dass auf der
Heimreise das Wetter schlecht wird.
Passend zur Stimmung zog es richtig zu und fing sogar ein wenig an zu
regnen! Willkommen auf
der Heimreise nach Deutschland. ;-) Somit konnte man sich wenigstens
früh ins Bett begeben, da
die Nacht um 6 Uhr in Travemünde beendet ist. |
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06.07.05
Endlich (naja) wieder zu Hause ;-) (Mittwoch): |
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Um 6 Uhr
finnischer Zeit war an diesem Mittwoch die Nacht beendet. Das war der
erste Morgen
an dem wir aus dem Fenster schauten und es kein blauer Himmel war. Die
Realität hatte uns
wieder eingeholt. Wir waren in der Lübecker Bucht und hatten noch eine
Stunde bis zum Anlegen.
Gerade genug Zeit um noch ein reichhaltiges Frühstück auf dem Schiff
einzuwerfen. Bei der
Einfahrt in den Hafen fing es auch noch an zu regnen. Wir passierten
noch die MS Europa, das
wohl zur Zeit modernste Kreuzfahrtschiff, was gerade in Travemünde vor
Anker lag. Da sah selbst
unsere Fähre daneben aus wie ein Spielzeug. Nachdem wir aus der Fähre
ausgefahren waren,
begaben wir uns auf die 600 km nach Hause. Zunächst brachten wir den
Anhänger zum Flugplatz
und danach ging's direkt nach Hause. |
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Damit ging eine super Zeit zu
Ende!!! |
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